FAQ Tiere

Hier werden alle relevanten Fragen zum Thema Reisen mit Tieren beantwortet

Hunde und Katzen mit einem Gewicht von bis zu 6 kg können, je nach Luftverkehrsgesellschaft, in der Flugkabine in einem geeigneten Behältnis mitgenommen werden. Bestimmte Tiere wie z.B. Vögel oder Nagetiere werden von vielen Airlines jedoch nicht als Reisebegleiter in der Kabine akzeptiert, sie müssen im Frachtbereich des Flugzeugs transportiert werden.

Bitte beachten Sie, dass für die Transportbox die geltenden Höchstgewichte und -abmessungen der jeweiligen Fluggesellschaft nicht überschritten werden dürfen. Je nach Flugzeugtyp sind sehr grosse Transportbehälter evtl. nicht verladbar.

Bitte sprechen Sie zu diesen Themen frühzeitig mit Ihrer Fluggesellschaft.

Wird das Tier im Frachtbereich des Flugzeugs transportiert, sind stabile Holz- oder Plastikboxen für die Verladung vorgeschrieben, die mit Wassernapf und Aufsaugmaterial ausgestattet sein müssen. Die Transportbox muss gut belüftet sein, ausbruchsicher und auslaufsicher sein. Das Tier muss in natürlicher Haltung in der Transportkiste stehen, sitzen, liegen und sich umdrehen können. Auch hier gilt: je nach Flugzeugtyp sind sehr grosse Transportbehälter evtl. nicht verladbar.

Bitte sprechen Sie zu diesen Themen frühzeitig mit Ihrer Fluggesellschaft.

Am besten kaufen Sie frühzeitig die Transportbox und gewöhnen Ihr Tier daran; so ist am Flugtag die „Kiste“ nicht mehr fremd und es reist sich ruhiger.

Für einen Notfall sind Transportboxen für Tiere auch am Flughafen zu erwerben. Sie finden FGS im Terminal 1, Bereich B (Ankunft, Gepäckband 11). Rufen Sie bitte rechtzeitig an: +49 69 690 51211.

 

Öffnungszeiten

ACHTUNG! Durch Covid-19 gelten unregelmäßige Öffnungszeiten!

Montag - Sonntag von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Reduzierte Öffnungszeiten vom 24.12. bis 26.12. sowie 31.12. und 01.01. Für diese Tage erfragen Sie bitte telefonisch die Öffnungszeiten.

 

 

Reisen innerhalb der EU Mitgliedsstaaten:

Um Ihnen die Mitnahme von Haustieren zum Beispiel im Urlaub zu erleichtern, muss gemäß einer Richtlinie der EU seit Oktober 2004 für jedes Tier ein einheitlicher EU Heimtierausweis mitgeführt werden. Das Dokument kann von jedem niedergelassenen Tierarzt, der eine entsprechende Ermächtigung vom Veterinäramt besitzt, ausgestellt werden und enthält Informationen über den Gesundheitszustand Ihres Tieres sowie einen Nachweis, dass Ihr Tier gegen Tollwut geimpft ist.

 

Reisen in Drittländer und Rückkehr in einen EU Mitgliedsstaat:

Je nachdem, wohin Sie mit Ihrem Tier reisen und wie lange Sie bleiben, muss man für die Rückreise evtl. zusätzliche Dokumente vorlegen, z.B. einen Tollwut Antikörpertest.

Planen Sie frühzeitig Ihren Urlaub mit Haustier, damit notwendige Tests noch von Ihrem vertrauten Tierarzt durchgeführt werden können.

 

Nähere Informationen zum EU Heimtierausweis sowie den geltenden EU-Regularien finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.bmel.de.

Alle Tiere, die im Reiseverkehr als Übergepäck (also am Check-In Schalter der Airline übergeben) reisen, bekommen am Abflughafen einen Baggage Tag. Diese Tiere werden in Frankfurt im jeweiligen Ankunftsterminal ausgegeben, wo Sie auch Ihre Koffer bekommen. Im Terminal 1 und 2 werden Tiere an den Sperrgepäckschaltern ausgegeben.

Die Zollbeamten überprüfen dann beim Ausgang die Dokumente und den Mikrochip Ihres Tieres.

 

Tiere die alleine als Fracht (evtl. in Verbindung mit einem Spediteur) transportiert und unter einem Luftfrachtbrief (Air Waybill, 11-stellige Frachtbriefnummer z.B. 123-1234 5670) befördert werden, müssen in der Animal Lounge (Gebäude 463, Zufahrt über Tor 26) abgeholt werden.

 

Je nach Luftverkehrsgesellschaft müssen Sie evtl. zuerst die Dokumente bei der Airline im Frachtbüro abholen. Bitte bedenken Sie, dass eine Veterinär- und Zollabfertigung erledigt werden muss, bevor Sie Ihr Tier in der Animal Lounge abholen können. Hier fallen Kosten an und Sie müssen entsprechend Zeit einplanen.

Kontakt

Tiertransportschutzmanagement der Fraport AG

E-Mail:            avi-services@fraport.de

 

 

Tierärztliche Grenzkontrollstelle Hessen am Flughafen Frankfurt

Bei Fragen zum rechtlichen Status bei der Ein-, Aus- oder Durchfuhr von Tieren
schreiben Sie bitte an:

E-Mail:            poststelle.tgsh@lhl.hessen.de

 

Bitte bedenken Sie, dass die Hundepension NICHT für Tiere gedacht ist, die im Transit durch Frankfurt unterwegs sind. Bei Transitzeiten über 3 Stunden wird Ihr Haustier von den Bodenabfertigern zur Animal Lounge gebracht – und zurück zu Ihrem Anschlussflug. Bei Transitzeiten unter 3 Stunden wird Ihr Haustier in einem sicheren und ruhigen Raum untergebracht, der immer kontrolliert wird.

 

Weitere Informationen über die Hundepension am Flughafen Frankfurt folgen demnächst. 

Die Grösse der Transportbox

Das Tier muss in natürlicher Haltung darin stehen, liegen, sitzen und sich umdrehen können. Manche Luftverkehrsgesellschaften haben strengere Kriterien, wenn so genannte Plattnasenhunde oder –katzen transportiert werden sollen. Sprechen Sie Ihre Luftverkehrsgesellschaft an.

 

Das Material der Transportbox

Die Transportbox muss stabil und sicher sein, damit sich das Tier nicht daraus befreien kann. Meist werden die Boxen aus stabilem ungiftigem Plastikmaterial oder Holz angeboten. Bastkörbe, Kartons oder Gitterkäfige sind nicht zulässig.

Manche Luftverkehrsgesellschaften haben besondere Vorgaben, wenn bestimmte Hunderassen transportiert werden. Sprechen Sie Ihre Luftverkehrsgesellschaft an.

 

Ausstattung der Transportbox

Aufsaugmaterial kann eine Saugmatte sein, alte Handtücher von zu Hause, alte T-shirts oder auch Zeitungen. Das riecht nach zu Hause und
beruhigt.

Futter-/Wassernäpfe müssen aus unbedenklichem, ungiftigem Material sein und an der Tür fest angebracht und von aussen zu füllen sein. Wassernuckelflaschen sind als alleinige Wasserquelle nicht zugelassen.

Prüfen Sie, dass keine scharfkantigen Ecken/Kanten oder Nägel im Innenteil der Box hervorstehen, das Tier kann sich daran verletzen.

Rollen an den Transportboxen bitte abmontieren und im eigenen Gepäck verstauen.

 

Belüftung der Transportbox

Die Transportbox muss von drei Seiten ausreichend belüftet sein. Achten Sie darauf, dass sich keine Pfote im Türgitter verfangen kann, das
Tier kann sich daran verletzen. Evtl. mit einem feineren Drahtgitter nachbessern.

 

Leine, Geschirre oder Stachelhalsbänder

Die Leine gehört nicht in die Transportbox, sondern in Ihr Handgepäck. An einer Leine oder auch einem Geschirr kann sich das Tier in der Transportbox u.U. strangulieren. Normale körpernahe Halsbänder sind zugelassen, aber manche Fluggesellschaften erlauben auch das nicht. Stachelhalsbänder sind nicht zugelassen.

 

Einsatz von Beruhigungsmitteln

Der Einsatz von Beruhigungsmitteln kann fatale Folgen für Ihr Tier haben und ist nach EU Recht nur unter tierärztlicher Überwachung erlaubt. Verzichten Sie daher auf Beruhigungsmittel, denn eine langsame Eingewöhnung an die Transportbox und vertraute Gerüche (z.B. alte Handtücher als Aufsaugmaterial) nehmen die Angst.

 

Andere Medikamente

Wenn Ihr Tier regelmässig Medikamente braucht (z.B. bei Diabetes, Schilddrüsenproblemen, Epileptiker), notieren Sie das auf der Transportbox.

Medikamentenname (Handelsname)

Dosierung und Verabreichungsart

Zeitpunkt der letzten Verabreichung

Zeitpunkt der planmäßigen nächsten Verabreichung