Andachts- und Gebetsräume
Blumengesteck im Gebetsraum

Andachts- und Gebetsräume

Orte der Besinnung in den Terminals am Flughafen Frankfurt

Am Frankfurter Flughafen haben Passagiere die Möglichkeit, ihren Glauben auch auf Reisen zu leben. Insgesamt neun Kapellen und Gebetsräume bieten Ihnen in beiden Terminals einen Ort zum Innehalten und Beten.
Bereits in den 1970er Jahren eröffnete der Flughafen Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau und dem Bistum Limburg die erste Kapelle. Im Laufe der Jahre hat sich der Wunsch und auch der Bedarf erhöht, so dass das Angebot um jüdische und muslimische Gebetsräume erweitert wurde. „Diese Ausgewogenheit und Vielfalt der Religionen hinsichtlich der Gebetsräume ist einzigartig für einen Flughafen“, erklärt Christian Meyer, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Diversity und Soziales bei Flughafenbetreiber Fraport.

Alle drei monotheistischen Weltreligionen unter einem Dach

In der ökumenisch genutzten Kapelle im öffentlichen Bereich des Terminal 1 finden täglich eine katholische Eucharistiefeier (heilige Messe) und evangelische Andachten und Konzerte statt. Auch in den Transitbereichen beider Terminals stehen jeweils ein christlicher, ein jüdischer und ein muslimischer Gebetsraum offen.
In der christlichen Flughafenseelsorge arbeiten zwei katholische Patres,- und eine evangelische Pfarrerin. Sie erteilen Reisesegen, halten Taufen und Trauerfeiern, stehen Angestellten und Reisenden für seelsorgerische Gespräche zur Verfügung und arbeiten bei Sorgen und Notfällen eng mit dem kirchlichen Sozialdienst am Flughafen zusammen.
Die muslimischen Gebetsräume werden meist um die Mittagszeit, besonders aber zum Freitagsgebet besucht. „Ein Mitarbeiter unseres Teams für Interkulturelle Angelegenheiten hilft zum Beispiel auch Muslimen, die auf der Hadsch – der Pilgerreise nach Mekka – sind und über Frankfurt reisen, die traditionelle Kleidung anzulegen“, berichtet Christian Meyer.
Im Transitbereich in Terminal 1 befindet sich nun der renovierte muslimische Gebetsraum.
Jüdische Passagiere finden im Transitbereich sowie in Halle C ebenso jüdische Gebetsräume, in denen einige kulturelle und religiöse Kunstwerke bewundert werden können.


Wie wichtig die Andachts- und Gebetsräume für viele Reisende sind, zeigt ein Blick in die Gebetsbücher, die dort ausliegen: Ob eine christliche Reisegruppe auf Pilgerfahrt, ein muslimischer Geschäftsmann oder eine jüdische Familie auf dem Weg in den Urlaub – sie alle haben darin ausgedrückt, wie „froh und dankbar“ sie für diesen Rückzugsraum an Deutschlands größtem Flughafen sind. „Vielen Dank für solch unerwartete Ruhe am Flughafen Frankfurt. Es ist gut zu wissen, dass es unterwegs so einen Ort gibt, wo man in Stille beten kann“, schrieb ein Passagier.
Mit dem Leitbild „Gute Reise! Wir sorgen dafür“ richtet Flughafenbetreiber Fraport den Fokus konsequent auf den Passagier und seine individuellen Bedürfnisse. Aus diesem Anspruch leitet Fraport immer wieder neue Services und Maßnahmen ab, die kontinuierlich zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Kundenfreundlichkeit an Deutschlands wichtigstem Verkehrsknotenpunkt beitragen. Mehr Informationen zu den vielfältigen Services am Flughafen Frankfurt finden Fluggäste und Besucher auf der Reise-Homepage, im Service-Shop sowie über die Social-Media-Kanäle auf Twitter, Facebook, Instagram und YouTube.

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