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Außergewöhnliche Situation...

...fordert außergewöhnliche Maßnahmen

Die aktuelle, außergewöhnliche Lage erfordert auch im Flugbetrieb ungewöhnliche Maßnahmen. Wir verraten ihnen, warum Passagiermaschinen auch jetzt nicht leer bleiben und wie wir diese Zeit optimal nutzen, um die südliche Startbahn zu erneuern.

Maskenball statt Städtetrip – Schutzausrüstung zum Boarding, bitte!

Maskenball statt Städtetrip – Schutzausrüstung zum Boarding, bitte!

Passagiere sind während der Corona-Krise zwar eher selten, dafür bekommen Passagiermaschinen jetzt eine neue, wichtige Aufgabe: Immer mehr Airlines transportieren medizinische Güter wie Atemschutzmasken und weitere Schutzausrüstung – und die landen aktuell an unserem Flughafen. 

Safety First!

Safety First!

Dort, wo sonst Urlauber und Co. Platz finden, stapeln sich jetzt Kisten zwischen Sitzen, auf Gepäckablagen und in den Gängen. Alles ist gut gesichert, jeder Zentimeter wird für die wertvolle Fracht genutzt. Beim Be- und Entladen greifen unsere Beschäftigten auf besondere Tricks zurück. Da die Fracht aus der Kabine nicht in Containern oder auf Paletten verladen wird, kommen sie hier mit Hubwagen und Palettentransporter nicht weiter. Die Lösung: Rollbahnmodule. Dieses schmale Schienensystem transportiert die Kisten bequem in Flugzeugrumpf und Kabine und erleichtert die Arbeit enorm. 

Neues Business für die Business Class

Neues Business für die Business Class

Max Philipp Conrady – Zentralbereichsleiter für Fracht – ist hochmotiviert: „Gemeinsam mit allen Akteuren der Luftfrachtbranche geben wir unser Bestes, um weggefallene Kapazitäten und Verbindungen auszugleichen. Die Nachfrage ist extrem hoch. Ziel ist es, die Versorgung sicherzustellen.“

Aktuell findet übrigens schon ein Drittel der täglichen Frachtflüge mit Passagiermaschinen statt. Eine sinnvolle Umfunktionierung, die wesentlich zur Bewältigung aktueller Herausforderungen beiträgt.


Neustart: Bahn frei

Vom Asphalt zur Skyline und zurück - alles neu auf der Südbahn

Etwa 130.000 Flieger rollen jedes Jahr über unsere südliche Landebahn. In den vergangenen Wochen fuhren stattdessen dort aber 100 Lastkraftwagen, 24 Asphaltwalzen, acht Großfräsen und vier Spezialgeräte umher. Ihre Mission: Instandsetzung der Piste. Im engen Zeitrahmen von nur drei Wo­chen erhielt die Bahn eine neue Deckschicht und zeigt sich nun wieder wie neu. 200 Arbeiter waren dafür im Einsatz und haben Stück für Stück die stark bean­spruchte Fläche erneuert – Bahn frei für den Start zu unseren Lieblingsorten!

„Ähnlich wie Pkw und Lkw stark befahrene Autobahnen belasten, nutzen Flugzeuge die Runway ab“, erklärt Projektleiter Axel Konrad. Auch die sogenannten Startbahnschultern der 60 Meter breiten Bahn erhalten eine neue Asphaltdeckschicht. Insge­samt werden so rund 192.000 Quadratmeter erneuert. Zum Vergleich: Eine Fläche so groß wie 27 Fußballfelder. 

Lichtblick für den Klimaschutz

Lichtblick für den Klimaschutz

Seit vergangener Woche ist die südliche Start- und Landebahn nun wieder in Betrieb und nimmt auch in Sachen Klimaschutz Fahrt auf: Alle alten Halogenstrahler werden gegen stromsparende LED ausgetauscht. Ein wichtiger  Schritt in Richtung der Klimaschutzziele unseres Flughafens.